KUKloch

Das KUKloch - Kirche und Kunst

KUKLoch Witten-Stockum In diesem  Jahr 2018 ist das KUKloch 10 Jahre alt. Im September 2008 ging die Kleinkunstbühne des damaligen Pastoralverbundes Witten-Ost mit einer Gala im Gemeindezentrum St. Maximilian Kolbe an den Start. Seitdem fanden und finden Monat für Monat Veranstaltungen in den Sparten Musik, Kabarett und Literatur statt. Das Team des KUKloch, zur Zeit bestehend aus 8 Frauen und Männern, sorgen für ein abwechslungsreiches Programm, sowie für eine Atmosphäre besonderer Gastfreundschaft, die von den Künstlerinnen und Künstlern und den Gästen immer wieder gelobt wird. Nationale und internationale Kunstschaffende haben das Programm bisher bereichert. Seit einigen Jahren bekommt das Team mehr Anfragen als in einem Jahr ins Programm aufgenommen werden können.

Das Publikum kam zunächst meist aus Annen, Stockum und Rüdinghausen. Mittlerweile kommen aber auch Gäste aus anderen Stadtteilen Wittens und über die Stadtgrenzen hinaus. Das KUKloch hat sich einen Namen gemacht und wird zumindest mit der Kirche St. Maximilian Kolbe in Stockum in Verbindung gesehen.

Im Schnitt besuchen etwa 25 Personen die Veranstaltungen. Bei machen Vorstellungen müssen aber oft noch zu den 40 Plätzen weitere Stühle hinzugestellt werden, besonders wenn die Bands oder Künstler aus Witten oder der näheren Umgebung kommen.

Das Team des KUKloch hat immer die Zusammenarbeit mit anderen Gruppen in der Pfarrei gesucht. So wurde von Beginn an das Togo Projekt in Stockum durch eine Benefizveranstaltung unterstützt. Das wird auch weiterhin der Fall sein, wie auch die Unterstützung des St. Elisabeth Hospiz oder die Initiative „Roter Keil“, die sich gegen Kinderprostitution engagiert.

Kooperationen haben sich mit der Evangelischen Kirchengemeinde in Stockum ergeben, in deren Kirche Konzerte aufgeführt wurden. Auch mit dem Christopherushof in Annen hat es gemeinsame Veranstaltungen gegeben.

Im Jahr 2012 wurde der „BildPunkt im KUKloch“ gegründet als Versuch, die Bildungsarbeit, wie sie im Erzbistum Paderborn neu entwickelt wurde, im Pastoralverbund Witten-Ost aufzubauen. Es gab die Idee, von den reinen Vortragsveranstaltungen wegzukommen und künstlerische Elemente mit in die Veranstaltungen einzubringen. Das hat leider nicht so funktioniert wie angedacht. Zum einen war es schwierig, z.B. Musikerinnen oder Musiker zu finden, die bereit waren, einen Beitrag zu leisten, zum anderen konnten kaum Frauen und Männer aus den Gemeinden für die Bildungsarbeit gewonnen werden.

Auch die Versuche, eine alternative Andacht im KUKloch zu etablieren, wurden nach etwas mehr als einem Jahr wieder eingestellt, da der Besuch unter den Erwartungen blieb.

Gelungen ist das Ausstellungsprojekt im Trakt zwischen Kirche und Pfarrheim im Gemeindezentrum St. Maximilian Kolbe. Gerade durch die Renovierung können dort Kunstwerke präsentiert werden, die zum Betrachten und Nachdenken einladen. Es ist eine Bereicherung, mit Kunstschaffenden eine Ausstellung zu planen, Verbindungen zum Evangelium herzustellen und Verkündigung der Frohen Botschaft in einem Gottesdienst zur Eröffnung der Ausstellung zu ermöglichen. Dieses Projekt soll fortgeführt und weiter ausgebaut werden.

Zur Erwähnen sind auch die Angebot von Frau Angelika Geppert, die regelmäßig zu Malkursen einlädt und einige Gemeindemitglieder motiviert haben, ihr Talent zu trainieren und die Ergebnisse in Ausstellungen zu zeigen.

Das KUKloch finanziert sich aus den Eintrittsgeldern, die zunächst 7€ pro Person betrugen, seit einem Jahr aber durch Spenden der Besucherinnen und Besucher eingenommen werden. Hinzu kommen Einnahmen durch den Verkauf von Getränken und selbstgemachten Snacks.

Spenden der Carl-Dörken-Stiftung waren bei machen Aktionen hilfreich, z.B. bei dem Mundharmonika Workshop für die Kommunionkinder 2017 mit dem Musiker Chris Kramer und dem anschließenden Konzert in der Kirche St. Pius. Dafür gab es auch einen Zuschuss aus dem Fond des Erzbistums Paderborn zur Förderung der populären Musik in den Gemeinden.

Die Kirchenvorstände haben in den vergangenen Jahren verschiedene Anschaffungen finanziert. Angefangen bei der Bestuhlung und Renovierung des Kellerraumes, der Ausstattung des Vorraumes zum KUKloch und der Anschaffung von Technik und Beleuchtung.

Für das Jubiläumsjahr werden zurzeit die monatlichen Veranstaltungen und Kunstprojekte ausgewählt und abgesprochen. Es ist keine besondere Jubiläumsveranstaltung im September geplant. Ein neues Logo und ein neues Design der Plakate und Flyer weisen auf die besondere Zeit hin. Über das Landgericht Bochum konnten 50 fast neue Stühle aus den Sitzungssälen erworben werden, die dem Kellerraum ein helles und freundliches Aussehen verleihen.

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